Immobilien und ESG – das sollten Sie wissen

Wohnhaus in der Hamburger Hafencity
Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in aller Munde. Bedenkt man, dass Gebäude einen großen Teil des Endenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen verursachen, ergeben sich vor allem für die Immobilienbranche Herausforderungen. Einen Lösungsansatz stellen die sogenannten ESG-Kriterien dar. Wir erklären Ihnen, was man unter ihnen versteht und inwiefern sie zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

Was sind die ESG-Kriterien?

ESG ist die Abkürzung für Environment, Social und Governance. Die drei Kriterien haben sich als Standard für nachhaltige Anlagen etabliert und definieren die Verantwortungsbereiche von Unternehmen für eine nachhaltigere Zukunft. Investoren, Bauträger und Immobilienfirmen, die sich nach diesen richten, tragen maßgeblich zu einer klimafreundlichen und ethisch korrekten Immobilienwirtschaft bei. Dies beinhalten die Kriterien im Detail:

  • E wie Environment (Umwelt): Dieser Aspekt bezieht sich auf die Klimaneutralität einer Immobilie. Wurden beim Bau Ressourcen geschont und natürliche Lebensräume gewahrt? Welche Energieeffizienzklasse erfüllt das Haus?
  • S wie Social (Soziales): Dieser Faktor umfasst faire Arbeitsbedingungen, eine gerechte Entlohnung der Mitarbeiter, Diversität, gesellschaftliches Engagement sowie den Gesundheits- und Arbeitsschutz.
  • G wie Governance (Unternehmensführung): Hierbei geht es um eine nachhaltige Unternehmensführung, die transparent handelt und nicht korrupt ist. Außerdem zählen Bereiche wie Risiko- und Reputationsmanagement sowie Steuerungs- und Kontrollprozesse dazu.

Seit März 2021 sind Akteure der Immobilienbranche im Rahmen der sogenannten Sustainable Finance Disclosure Regulation dazu verpflichtet, offenzulegen, inwiefern sie die Nachhaltigkeitsfaktoren in ihre Arbeitsweise integrieren.

Darum sind die ESG-Kriterien für Sie wichtig

Auch wenn die ESG-Faktoren vor allem große Unternehmen betreffen, können Sie als (zukünftiger) Eigentümer Ihren Teil zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigeren Wirtschaft beitragen. Betrachten Sie die drei Faktoren als Maß, wenn Sie beispielsweise einen Bauträger engagieren. Achten Sie außerdem bei Ihrem Hausbau auf ökologische Baustoffe und ein klimabewusstes Abfallmanagement. Vermieten Sie eine Immobilie an ein Unternehmen, sollten Sie sich für eine Firma entscheiden, die nach den ESG-Standards handelt.

Die ESG-Kriterien spielen aber nicht nur für Ihren Neubau eine wichtige Rolle. Auch Bestandsimmobilien lassen sich nachhaltig umrüsten. Wir von WEISS IMMOBILIEN beraten Sie gerne, wie Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern und unterstützen Sie bei einer energetischen Sanierung. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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